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Rheinau-Rheinbischofsheim (enh) Ein außergewöhnliches Konzert erlebte die kleine Schar der Konzertbesucher am Samstagabend in der evangelischen Kiche in Rheinbischofsheim und der Eintritt war seinen Preis wert. Mit Andy Lang, evangelischer Pfarrer aus dem Frankenland, konnte man einen Liedermacher, Harfenist, Komponist und den theologisch-künstlerischen Referenten des Verbandes für christliche Popularmusik erleben. Der Ursprung seiner Musik ist auf keltische Einflüsse zurückzuführen. Schließlich wurde auch das heutige Europa von keltischen Mönchen aus Irland und Schottland christianisiert. Eines seiner Hauptinstrumente, das seine außergewöhnliche Stimme begleitete, war die keltische Harfe. Dieses Instrument ist das Vorbild der heutigen Konzertharfen. In Hunderten von Konzerten, Lesungen und Konzertgottesdiensten hat Andy Lang mit seiner "spirituellen Musik zwischen Mystik und Ekstase" die Sehnsüchte und Glaubenswelten seiner Zuhörer berührt. Dies gelang ihm auch in Rheinbischofsheim. Das Publikum war begeistert und sparte nicht mit dem wohlverdienten Applaus. Mit seiner Stimme, die vom sonoren Bass bis zum feinen Tenor reichte, entführte er die Konzertbesucher mit seinen Liedern und Balladen in fremde aber faszinierende Welten.

Mystische Klänge hallten durch den weiten Kirchenraum und als Kenner und Könner verstand es Andy Lang die Schönheit uralter Musik erlebbar zu machen. Man spürte seine Verbundenheit zur Musik, die er nicht nur hörbar sondern auch spürbar werden ließ. Seine Arrangements und seine selbst komponierten Balladen hatten ihren eigenen Flair und eine besondere Ausstrahlungskraft. Andy Lang verstand es auch, das Publikum in seine Lieder einzubinden und das Publikum zögerte nicht lange, der Aufforderung zum Mitsingen zu folgen. Andy Lang hat sein Publikum in eine mystischen Welt der Klänge entführt und seine dunkle Stimme zielte direkt auf das feine Gefühl im Bauch und sprach Urtümliches an, das tief im Inneren zu wohnen scheint. Der Zauber seiner Musik wurde von der schlichten Kulisse hervorgehoben. Der Kerzenschein gab dem Konzert den gebührenden Rahmen. Keine großen Lichteffekte oder eine glitzernde Bühnenschau waren notwendig, um die besondere Musik zu unterstreichen. Vielmehr waren es die einfach klingenden Melodien, die diesen Konzertabend zu einem unvergesslichen Erlebnis werden ließen. Andy Lang ließ Texte voll verträumter Fantasie und melancholischer Liebenswürdigkeit erfühlbar werden. Seine Lieder, die er seinem jungen Sohn oder seiner Mutter gewidmet hat spiegelten die außergewöhnliche Vielseitigkeit des Künstlers wieder. Andy Lang verstand es mit seiner Stimme, der Harfe und der Gitarre einen Klangkosmos zu erzeugen, der die Gefühle ansprach. Man konnte sich einfach den Melodien hingeben und sich auf eine weite Reise begeben. Die Zuhörer spürten, dass da nicht nur einer singt und spielt, sondern, daß jemand seine Lieder lebt. Die Besucher erlebten so ein Konzert eines Klangzauberers, der sein Publikum nicht mehr so leicht aus ihrem Bann entläßt. So war es nicht verwunderlich, dass der Künstler nicht ohne eine Zugabe gehen konnte. Doch das letzte Lied sollte in den Ohren der Konzertbesucher nachhallen. Andy Lang hatte es verstanden seine Zuhörer in den Bann zu ziehen. Die Schönheit der uralten Musik wurde Wirklichkeit und die verzaubernden Melodien haben die Konzertbesucher außergewöhnlich angesprochen und Spuren hinterlassen, die noch lange in den Ohren nachklingen.
www.andy-lang.de