Sanierungsfrage stand 2018 im Mittelpunkt

Rheinbischofsheimer Kirchengemeinde zieht Bilanz

Rheinau-Rheinbischofs­heim (asc). Die evangelische Kirchengemeinde Rheinbi­schofsheim zog am Sonntag im Gemeindehaus nach dem Gottesdienst eine Bilanz für das zurückliegende Jahr.

Pfarrer Martin Grab erläuter­te, dass man das sanierungs­bedürftige Gemeindehaus in den Förderkreis überführe, und damit aus dem Hoheits­gebiet der evangelischen Lan­deskirche Badens als Sorgen­kind heraus genommen habe (wir berichteten). Das Ge­meindehaus wäre ansonsten dem Rotstift der Landeskir­che zum Opfer gefallen.

Trägerverein soll sich ums »Bischemer« Gemeindehaus kümmern

Die evangelische Kirchengemeinde Rheinbischofsheim traf sich am Sonntag zur Gemeindeversammlung. Dabei ging es vor allem über die Zukunft des Gemeindehauses. Wenig Erfreuliches gab es zudem zum Zustand der Kirchenorgel zu hören.

 Bereits bei der jüngsten Versammlung im Februar 2017 hatte Pfarrer Martin Grab über die Gebäudestrukturanalyse sowie den dringenden Rat der Kirchenleitung, das Gemeindehaus nicht weiter zu nutzen, berichtet. »Eine Weiternutzung stand an letzter Stelle aller denkbaren Optionen«, erinnerte Grab. Danach ging es sehr lebhaft zu und das Votum der Gemeindemitglieder war, dass das Gemeindehaus erhalten bleiben müsse. Im Laufe des Jahres kam die Idee auf, das Gemeindehaus kostenlos mit allen Rechten und Pflichten an einen Trägerverein zu übertragen, die kirchenrechtlich geprüft wurde. Am 11. Dezember 2017 gab es einen runden Tisch mit Vertretern der Pflege Schönau, auf deren Grundstück das Gemeindehaus steht, der Prokiba (Landeskirchliche Baugesellschaft) und des evangelischen Oberkirchenrates. 

Rheinau-Rheinbischofsheim

Für die Sanierung des Gemeindeshauses fehlt das Geld

Evangelische Kirchengemeinde Rheinbischofsheim zieht Bilanz / Wird Hausgereut zentraler Gottesdienstort?

Kein Geld hat die evangelische Kirchengemeinde Rheinbischofsheim für die Sanierung des 1964 erbauten Gemeindehauses. Das wurde am Sonntag in der Gemeindeversammlung deutlich. Und das ist nicht die einzige Baustelle.

Bericht des Kirchengemeinderates 2017

Seit der letzen Gemeindeversammlung fanden wieder viele Kirchengemeinderats und Quarta Sitzungen statt. Wir möchten Ihnen einen kurzen Überblick geben, was uns beschäftigte, bewegte und welche Entscheidungen getroffen wurden.
In der letzten Gemeindeversammlung im vergangenen Jahr gab es keinen Bericht des Kirchengemeinderates, da die Visitationskommission die Zielvereinbarungen für unsere Gemeinde vorgestellt hat. Zu unserem Bedauern hat Ende letzen Jahres Frau Renate Elsensohn den Kirchengemeinderat auf eigenen Wunsch verlassen. Wir suchen, nun zur Halbzeit der Amtsperiode,  interessierte Kirchengemeindeglieder, die diese Lücke füllen und uns bei unserer Arbeit unterstützen möchten.

Sehr geehrte Gemeindeglieder,

wir möchten Ihnen nun einen Überblick über die Tätigkeit des Kirchengemeinderates im letzten Jahr vermitteln. Wir haben diesmal die Themen mehr thematisch als chronologisch aufbereitet und uns auf die wichtigsten Ereignisse und Themen beschränkt.

Das vergangene Jahr stand im Zeichen der KGR Wahl, die erstmals als Briefwahl stattfand. Der Gemeindewahlausschuß, Pfr. Grab und wir  vom KGR haben bei  ca 50 Personen angefragt, sich zur Wahl zu stellen. Leider fand sich niemand neues dazu bereit. Doch es freut uns, dass wir bei anfallenden Arbeiten auf die Hilfe von einigen Gefragten zurückgreifen können. So ist der neue KGR fast identisch mit dem alten. Außer, dass Frau Astrid Huber zu unserem Bedauern ausgeschieden ist. Uns hat die hohe Wahlbeteiligung von 37 % gefreut.

20. Januar 2013

Einen sehr eindrucksvollen Gottesdienst feierte die Kirchengemeinde Rheinbischofsheim. Anlässlich des 44jährigen Jubiläums des Karnevalsvereins Rheinbischofsheim lud Pfarrer Martin Grab die Narren und fastnachtstreibenden Vereine zu einem Narrengottesdienst ein in dessen Mittelpunkt die Taufe von Hannes Becker stand, der ein Sprößling der Pfannenschleckerzunft Rheinbischofsheim ist. Begleitet von toller Musik und einer Narrenpredigt, die dafür sorgen sollte, ein wenig Humor in die Kirche zu bringen. Die Predigt wurde zusammen mit Florian Karl, dem Vorsitzenden des Karnevalsvereins vorgetragen und sorgte bei den Gottesdienstbesuchern für ein Schmunzeln und zum Nachdenken. Das Thema "Humor in der Kirche - Humor bei den Narren" wurde hervorragend aufgeriffen. Wie schaffen es die Narren, die Leute zum Lachen zu bringen und die Kirche nicht? Pfarrer Martin Grab schaffte es auf humorvolle Art den Bogen zur Fastnacht zu spannen und versicherte : "Er, unser Gott, hat uns alle geschaffen,die Narren, die Normalen, ja auch uns Pfaffen,und hat uns alle hier reingestellt auf die Erde, den größten Zoo der Welt."

Quelle: Rheinau-web.de / Petra Penzel

 

Die Predigt im Narrengottesdienst (20. Januar 2013)

Bilder zum Narrengottesdienst 2013